Strategien für freie Menschen

Carsten Schulz

mobile-investor
Der mobile Investor

mobile-investor – Strategie für freie Menschen – ist Teil der Freiheitstechnologie®. Hier als PDF zum Download

Vorwort

In der Serie „Freiheitstechnologie®“ stelle ich hier eine wichtige Lösung für freie Menschen vor.

In der Zeit nach „9/11“ und der großen Finanzkrise der Lehmann-Pleite stehen wir vor vielen Herausforderungen. Die Bankenregulierung erreicht jeden Monat neue Höhen. Homeland-Security und NSA – Skandale begleiten uns…Dazu kommen noch Pandemien wie die SARS, COVID19 u.v.m.

Da sucht der „freie Mensch“ nach sinnvollen Lösungen. Die Bankenkrise in Cypern mit völliger Schließung und minimalem Geldzugriff über Automaten und die Währungsreform in Rumänien haben gezeigt, dass Banken an sich kein sicherer Hafen mehr sind.

Die Strategie des „Mobilen Investors“ als Lösung ist seit Jahrhunderten erprobt und bewährt. Sie basiert auf simplen Annahmen und ist für jeden „freien Menschen“ umsetzbar.

In diesem Buch wirst Du bisher nicht auf Deutsch veröffentlichte Inhalte und Inhalte in neuem Zusammenhang finden.

Dieses Buch beabsichtigt keine Anlage-, Steuer- und oder Rechtsberatung! Diese Details besprechen Sie mit Ihrem zugelassenen Berater.  

Das Copyright ist bei:

Carsten Schulz

Welfenallee 61

29225 Celle

http://carsten-schulz.com

Alle Bilder stammen von Pixabay.com oder sind eigene.

Die Strategie

Die Strategie basiert auf der Grundannahme, dass nur das Vermögen, das ich kurzfristig mitnehmen oder zu Bargeld machen kann, wirklich effektives Vermögen ist.

  • Die beliebten Immobilien haben Probleme, dass sie natürlich nicht örtlich umzustellen sind und das im Deutschen Grundgesetz steht, dass Eigentum verpflichtet. Es kann prinzipiell jederzeit enteignet, höher besteuert und/ oder eingezogen werden…
  • Bargeld ist nur so viel wert, wie nach der Inflation übrigbleibt.
  • Bankdepots können – siehe Cypern – gesperrt, limitiert oder auch ganz eingezogen werden. (Bail In)
  • Investmentfonds sind nur Papier-Versprechen…Du hast keinen Einfluss, was mit Deinem Geld passiert
  • Renten-Papiere sind Schuldscheine…

Als Alternative bieten sich u.a. Edelmetalle – besonders Gold und Diamanten an. Gold und Silber sind seit Jahrtausenden bewährt. Diamanten waren immer „Die Krönung des Investments“.

Teil 1 Das Konzept „PT“ oder der „Ewige Tourist“

1. Die Autoren

a) Harry D Schultz

b) William G. Hill

c) Libertäre Autoren

a) Harry Donald Schultz

In Deutschland ist er der Mehrheit unbekannt geblieben. 1923 in Milwaukee geboren wurde er als bestbezahlter Investmentberater bekannt. Als Teil der libertären Bewegung entwickelte er die sog. „FLAGGENTHEORIE“. Er war der erste, der ein steuerfreies Leben als „Ewiger Tourist“ beschreibt.

Sein Investment-Newsletter „Der internationale Harry Schultz Newsletter“ wurde über 45 Jahre publiziert. Er hatte viele renommierte Leser.

Viel ist über ihn nicht bekannt geworden.

b) W.G.Hill

Unter diesem Pseudonym wurde die erfolgreiche „PT-Serie“ – Perpetual Tourist – von Büchern veröffentlicht. Zusätzlich gab es auch persönliche Beratung an verschwiegenen Orten für diejenigen, die es sich leisten konnten.

In diesen Büchern wird die ehemals aus drei Flaggen bestehende Theorie erweitert und praktisch umsetzbar gemacht.

Es gibt sie noch als gebrauchte Bücher bzw. auch als PDF… Wer die Rechte daran hält, ist nicht ganz klar.

c) Libertäre Autoren

Ursprünglich hatte die libertäre Bewegung das Ziel, souveräne Staaten auf dem Gebiet der heutigen USA zu gründen.

Heute tummeln sich einige Autoren/ Gruppen aus diesem Bereich im Internet. Big Brother und „Expat“ – arbeiten, wo Du willst, Steuer-Paradiese etc. sind Themen aus diesem Bereich. Vieles ist davon mit großer Vorsicht zu genießen.

2.) Die Flaggentheorie erklärt

a) Das Grundprinzip ist so einfach wie genial. PT heißt auf Deutsch einfach „Ewiger Tourist“.

Welche Vorteile hat ein Tourist?

– er zahlt im Gastland keine Vermögenssteuern etc. – nur die Mehrwertsteuer, die er sich sogar evtl. im Heimatland wiederholen kann.

– er ist gern gesehen, weil er viel Geld ausgibt

– er unterliegt in den meisten Ländern keiner Kontrolle/ Überwachung, so lange er sich an die Landesgesetze hält

– er kann frei das machen, was ihm gefällt

b) Die einzelnen Flaggen

1.) Der Pass – Staatsbürgerschaft

2.) Der Wohnort – Permanent Residency

3.) Der Sitz der Firma – IBC-International Business Corporation – Exemt Status

4.) Der Sitz Deiner Vermögensverwaltung/Bank

5.) Deine Vergnügungsbasis für außergewöhnliche Hobbies etc.

6.) Dein virtuelles ICH – Onlinewelten

Zu 1.) Staatsbürgerschaft

Diese bekommst Du per Geburt. Falls diese nicht zu Deinem Leben passt, gibt es immer noch die Möglichkeit, in manchen Ländern einen zweiten Pass zu bekommen. Der einfachste Weg ist meistens über Heirat.

Die vielen Angebote im Internet über Einwanderungsprogramme sind meist Fake. Du bist Dein Geld los und bekommst dafür wertlose Papiere. Rechtliche Schritte kannst Du vergessen.

Einige Länder haben „Investorenprogramme“, die ab einer bestimmten Höhe die Einbürgerung ermöglichen. Genauso gibt es manchmal die Möglichkeit, sich als „Rentner“ mit entsprechendem Kapitalnachweis – z.B. Regelmäßige Einnahmen aus einer Versicherung – einbürgern zu lassen.

HINWEIS: Selbst offizielle Informationen einholen. Ein panamesischer Zweitpass ohne sehr gute Spanischkenntnisse wird an vielen Grenzen zu peinlichen Ergebnissen führen…und oft ein Rückflug bedeuten oder Strafen…

Es ist sehr genau zu prüfen, ob es wirklich die optimale Lösung ist.

2.) Der Zweitwohnsitz

(Permanent Residence)

Es ist die einfachere Alternative zum Zweitpass. Dieser Wohnsitz ist traditionell in einem „Steuerparadies“. Diese Länder besteuern ihre Bewohner bzw. Firmen kaum oder gar nicht, wenn diese im Land selbst keine Einnahmen erzielen – Exempt“ oder auch IBC (International Business Corporation) genannte Firmen. Viele dieser Länder haben „onshore“ hohe Steuersätze.

Zu beachten sind hier besonders die „Anwesenheitspflichten“ im Land. Monaco erwartet z.B. mind. 181 Tage/ Jahr. Deshalb kann ein Land mit einem minimalen Steuersatz ohne Anwesenheitspflichten besser geeignet sein. Je nach Zielsetzung sind die „klassischen Nullsteuer-Länder“ eine schlechte Wahl, weil sie auf den OECD Negativlisten stehen.   

So ein Wohnsitz bietet viele Möglichkeiten, um in Ruhe Geschäfte zu machen… ein neues Leben zu beginnen…als Sicherheit …

3.) Der Firmensitz

In der heutigen Zeit ist es möglich, mit geringen Ausnahmen, fast überall auf der Welt eine Firma auch als Ausländer zu gründen.

In der Theorie ist es häufig sehr einfach eine Firma z.B. Online zu bestellen und die Gründung zu beauftragen. Das Risiko, alles zu verlieren und noch unter Umständen extra Kosten für notwendige zusätzliche Büros etc. aufwenden zu müssen, ist sehr groß. Das Hauptproblem ist das nötige Bankkonto. Seit 9/11 wird es immer schwerer, überhaupt noch ein Bankkonto als Ausländer zu bekommen.   

Eine solche Gründung muss auch zu dem Geschäftsmodell passen. Das deutsche Finanzamt reagiert allergisch auf diese „billigen Steuervermeidungs-Strategien“. Wenn das Geschäftsmodell keinen internationalen Bezug hat, sind solche Strategien an sich schon überflüssig. Bei unter 100.000,-€ Gewinn vor Steuern dürften die Kosten und der Aufwand dafür ebenfalls nicht im Verhältnis stehen.

Wann machen solche Firmen Sinn?

– Immobilienbesitz im Ausland kann manchmal sinnvoller durch eine Firma verwaltet werden

– Online-Geschäftsmodelle, die im Heimatland nicht oder nur sehr schwer umzusetzen sind. Hierbei liegt aber im Detail das Problem…

Wenn Du weiter in Deutschland wohnst und steuerpflichtig bist, und in einem Steuerparadies ein DEUTSCHSPRACHIGES Onlinecasino o.ä. installierst, kann es sein, dass Du in Deutschland unangenehmen Besuch und Post bekommst, weil es Dir als lokal ansässiger Deutscher zugerechnet wird.

Es gibt unter Umständen auch innereuropäische sichere Lösungen. Stiftungen, UG, GmbH usw. haben diverse nicht so bekannte Möglichkeiten.

Hier brauchst Du einen international erfahrenen Rechtsanwalt und Steuerprofi. Daraus erkennst Du schon, dass solche Modelle nichts für Anfänger sind.

Das Rechtssystem

Viele vergessen vor der Gründung im Ausland zu überprüfen, nach welchem Recht dort gehandelt wird. Das „angelsächsische Recht“ – alles, was mit GB und USA etc. zu tun hat – z.B. der gesamte britische Commonwealth basiert auf dem englischen System. Wenn Du die englische Sprache nicht fließend sprichst und Dich mit den britischen Handelsgesetzen nicht auseinandergesetzt hast, wirst Du in der Zukunft unter Umständen große Probleme bekommen.

Im Internet findest Du dazu weitergehende Infos.

4.) Vermögensverwaltung

Hier gilt ganz besonders zuerst der Ratschlag von John D. Rockefeller dem Ersten. Es kommt nicht darauf an, Vermögen zu BESITZEN, sondern es zu KONTROLLIEREN!

John D hatte einen Pastor als Berater. Dieser empfahl ihm dringend, das Geld zu verschenken oder es würde ihn auffressen. Dieses tat er in spezieller Weise. Er ging nicht auf die Straße und verschenkte sein Geld wahllos.

Er übertrug seine Aktienpakete gezielt an die großen Eliteunis und auf diverse private Stiftungen. So vermehrte er seinen Einfluss massiv, ohne dass die Öffentlichkeit etc. davon Kenntnis nahm.

So wurden die Rockefellers eine der reichsten Familien der USA/ Welt. Keiner kann heute mehr wirklich nachvollziehen, wie viel Vermögen sie wirklich kontrollieren. Das direkt zurechenbare/ versteuerbare Vermögen belief sich z.B. bei Nelson D. Rockefeller auf einen einstelligen Millionenbetrag…

Das Rockefeller-Center in New York kostete vermutlich über eine Mrd. Dollar…

Details über die Stiftungs-Strukturen etc. sind in den USA privat.

Stiftungsstrukturen als professionelle Instrumente sind auch in Deutschland weit verbreitet. Der Discounter LIDL basiert auf einem ausgeklügelten Stiftungsmodell.

Dieses ist auch in Deutschland schon ab 50.000,- € mit einer ersten Treuhandstiftung umsetzbar.  

Im Rahmen der Flaggentheorie ist zu überlegen, wo und wie Du Dein Geld am sichersten und profitabelsten verwaltest. Denke vor allem in der heutigen Zeit an die hohen politischen und „epidemischen“ Risiken. Was hilft Dir eine super Bank etc. in einem Land, das politisch instabil ist. Beim möglichen nächsten Putsch werden vielleicht alles Auslandsvermögen verstaatlicht etc… Und von Deutschland hast Du keine Einflussmöglichkeiten mehr. Covid 19 hat gezeigt, dass es einen „Lockdown“ gibt… in manchen Ländern gab es kein Rein- und Rauskommen mehr. Vermögen in der Südsee mag gut sein… nur wenn es kein Hinkommen mehr gibt??

Politische Stabilität und Erreichbarkeit sind die ersten und wichtigsten Hürden… Warum exotische Konstruktionen wählen, wenn es sichere Alternativen gibt?

Erst im dritten Schritt gilt es die Bank und/oder den Vermögensverwalter zu prüfen.

Dein Ziel sollte sein, mit möglichst wenig Risiken, Deine finanzielle Zukunft abzusichern.

Die Schweiz/ Liechtenstein sind seit langem sichere, gute und auch teure Länder.

5.) Vergnügungswelten

Der globale Tourismus mit der Möglichkeit, innerhalb von 24 h rund um die Welt zu fliegen, ermöglicht es, sich für „spezielle“ Hobbies das Land auszusuchen, wo entsprechende Möglichkeiten bestehen. Der sog. „Sextourismus“ ist ein negativer Auswuchs dieser Möglichkeiten, vor allem wenn dann zusätzlich noch Minderjährige „verkauft werden“. Sex mit Minderjährigen ist theoretisch in allen Ländern weltweit verboten und strafbar. In manchen sehr armen Ländern mit korrupten Polizeibehörden etc. wird bei entsprechender Bezahlung „weggesehen“. Alternativ können in manchen Ländern immer noch Minderjährige „offiziell“ geheiratet werden…

Ein anderes trauriges Kapitel ist die verbotene Großwildjagd auf geschützte Tiere. Dieses führt immer öfter zu hohen Strafen im HEIMAT – Land. 

Ursprünglich ging es hierbei um zum Beispiel den bei uns verbotenen Waffengebrauch. In den USA ist auf Schießständen fast alles legal verfügbar…

Genauso sind die in manchen Ländern laxeren Gesetze zu Glückspiel und Marihuana etc. von großem Interesse für Touristen.

Hierbei gilt es, genau zu prüfen, wie die Bestimmungen vor Ort aussehen und welche Folgen evtl. in Deutschland zu erwarten sind.

Zum Glück bedeutet eine Straffreiheit im Zielland nicht automatisch auch eine Straffreiheit in Deutschland.

Der Abschuß des Löwen in Zimbabwe hat vor Ort keine direkte Strafverfolgung ausgelöst. Der Onlineshitstorm hat aber zu massiver Verfolgung und Konsequenzen in der USA geführt.

6.) Dein VIRTUELLES Ich

In den 1960er Jahren, wo die Flaggentheorie entstanden ist, gab es noch kein Internet und die Onlinewelten wie heute. Deshalb habe ich eine weitere Flagge dafür erschaffen.

Das Web in Verbindung mit Kryptowährungen wie Bitcoin bietet für den „Wissenden“ vielfältigste Möglichkeiten. Auch hier gibt es beide Seiten. Das sogenannte „Darkweb“ bietet fast alles, was verboten ist. Es sind häufig Betrugsangebote.

Der andere kleinere Teil des Darkweb sind die Foren der Freiheitskämpfer/ Journalisten etc., die gegen diktatorische Regime etc. arbeiten und sich so vernetzen. Der sog. „arabische Frühling“ wurde über solche Strategien geleitet, nachdem die Machthaber Telefonnetze etc. teilweise lahmgelegt hatten.

Hier soll es um die legalen Möglichkeiten gehen, global Geschäfte zu machen – unter Nutzung der anderen Flaggen. Die Firma kann z.B. über im Ausland registrierte Domains und eine dortige Firmenregistrierung laufen. Dazu muss ich meinen Sessel nicht verlassen…

Der „Wissende“ schafft sich durch entsprechendes Studium der Unterlagen den nötigen Wissensvorsprung.

Es ist NICHTS für Anfänger. Es braucht die nötigen Finanzen und das entsprechende Geschäftsmodell.

Wichtiger Hinweis: Die Gesetze ändern sich oft sehr schnell. Also braucht es einen Fachmann, der die Updates findet und entsprechend auch umsetzen kann.

Kriminelle Projekte aller Art sind die Kehrseite der Strategie. Sie lassen sich nicht verhindern. Doch fallen die meisten kurz- bis mittelfristig in sich zusammen, weil oft nur ein kleines Detail vergessen wird.

Seit kurzem gibt es die virtuellen Welten wie Secondlife und die vielen Online-Spielwelten. Diese lassen sich sowohl kommerziell als auch für viele Hobbies nutzen. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten von Online und Offline entstehen immer wieder neue Geschäftsmodelle.

Teil 2 Die Investments – mobile-Investor

1.Gold – Investments

a) Die Macht des Goldes

Gold ist seit Beginn der Zivilisation bei den Menschen beliebt. Es ist ein Metall mit der Bezeichnung Au für Aurum und der Periodenzahl 79. Der Wert ist nicht logisch zu erklären, sondern liegt im ihm „zugeschriebenen Wert“.

Gold war schon immer das Mittel, um den Tauschhandel einfacher zu machen. In allen Kulturen war es als sehr wertvoll bekannt. Goldschmuck etc. war schon immer ein Zeichen von Macht und Erfolg.

Der Erfolg begründet sich darin, dass es bisher keine Möglichkeit gibt, dieses Metall industriell herzustellen oder durch etwas anderes zu ersetzen. Wer Gold hatte, hatte echte Werte. Er war unabhängig von offiziellen Währungen etc.

Gold ist immer noch die offizielle Basis für Staaten, um Währungen und Kredite etc. gegeneinander zu bewerten. In den letzten Jahren haben mehrere Staaten ihre Goldreserven massiv aufgestockt.

Am Gold zeigt sich auch Gier und schlechter Charakter, wie die Kriege gegen die Indianer in Südamerika etc. gezeigt haben.

Gold ist sehr begrenzt in der Verfügbarkeit. Die jährlichen Fördermengen werden immer geringer. Der Bedarf ist sowohl in der Industrie – Mikrochips etc., der Schmuckindustrie als auch im Anlagegoldbereich steigend.

b) Der Goldstandard und Schutz gegen Inflation etc.

Physisches Gold ist seit Jahrtausenden der beste Schutz gegen Inflation, in Kriegen und anderen Katastrophen. Schon im Alten Testament der Bibel lesen wir, dass man unter der Herrschaft des Königs Nebukadnezar in Babylon (um 600 v.Chr.) für eine Unze Gold ca. 350 Leib Brote kaufen konnte. Dasselbe gilt für das 16.Jhd. n.Chr. und für die heutige Zeit.

Gold ist für alle Investoren das Mittel, um Inflationsrisiken etc. abzusichern oder um auch gegen Lebensmittel getauscht zu werden.

Für ca. 30 Jahre (1944-1971) gab es in den USA einen Quasi-Goldstandard (Bretton Woods Abkommen). Bis Nixon dieses wieder aufhob, war der US-Dollar „Gold wert“.

Seit Nixon dieses 1971 aufhob, sind die Preise in den USA um mehr als das Dreifache angestiegen. Die Verschuldung ist auf ein unermessliches Niveau geklettert.

Alle Vergleiche der Vergangenheit zwischen Zeiten eines „Goldstandards“ und Zeiten des „Spaßgeldes/ Papiergeldes“ beweisen, dass es in „goldenen Zeiten“ meist kaum bis gar keine Preisanstiege gab.

In Zeiten der Papiergeldmassen gab es Raten von mehr als 6 % p.a. bis zu Hyperinflationen wie aktuell in Simbabwe, Venezuela etc. Durch die folgenden Währungsreformen werden die Vermögen der ärmeren Bevölkerungsschichten dann massiv entwertet. Wer nur Papiergeld hatte, hatte damit verloren.

Von 1933 bis 1974 war es z.B. Privatleuten in den USA verboten, Gold zu besitzen. Dieses wurde konfisziert…

Seit den 1970ern ist das weltweite Vertrauen in den US-Dollar massiv geschrumpft. Viele Staaten wie z.B. China setzen auf physisches Gold als Gegengewicht zu der Papiergeld-Dollar-Schwemme. Die USA hat sich seitdem zum größten Schuldner der Welt verwandelt.

Die Krisen wie 9/11 oder auch die Finanzkrise 2008 zeigen, wie instabil der Ballon aus Papiergeld weltweit inzwischen ist.  

Mit Nullzinspolitik und anderen Tricks versucht man die massiven Schulden auf den Steuerzahler abzuwälzen. Das Märchen von den ausgeglichenen Haushalten hält sich immer noch… Die Frage des völligen Kollapses ist nur eine Frage der Zeit, weil der Zeitpunkt der Umkehr schon lange überschritten ist. Mit dem billigen Geld werden die „Normalsparer“ immer ärmer und die Reichen immer reicher.

c) Gold als Investment

Gold wird an vielen Stellen angeboten und beworben. Jedes Angebot muss sehr genau geprüft werden. Nicht alles, wo Gold draufsteht, ist auch Gold drin. Der Skandal um die Berliner BWF-Gold-Stiftung zeigte, dass auch eine Tresorführung selbst Prüfer täuschen kann. Nur ein Teil des eingelagerten Metalls war echtes Gold. Die anderen Barren hatten Wolframkerne…aus China bzw. es wurde gar nichts gekauft. Das „Besitzpapier“ war wertlos.

Gold an sich bringt keine Rendite oder Einkommen. Gold sollte nur als „Wertspeicher“ gesehen werden. Der aktuelle Preis ist für professionelle Goldinvestoren Nebensache.

Seit 1919 gibt es das offizielle weltweit gültige Preisfixing aus London (LBMA). Diese Preise finden Sie auf allen Handelsbörsen. So ist der momentane Papierwert des Goldes für jeden nachvollziehbar. Der z.T. sehr unterschiedliche Verkaufspreis ergibt sich aus Stückelungs-Zuschlägen und Vertriebsspesen. Diese können sehr hoch sein – vor allem je kleiner die Barren sind. Vertriebssysteme lieben Karten mit 1g / 0,5 g Minibarren, die teilweise 30 % und mehr über dem Marktpreis kosten. Lassen Sie sich nichts einreden. Rechnen Sie immer nach. Es gibt keine Rendite / Zinsen bei Gold!

Gold können Sie auch noch OTC (Over The Counter) bis zu einer festgelegten Höchstgrenze (vorher erkundigen!) direkt anonym physisch kaufen. Beachten Sie das Geldwäschegesetz.   

Kaufen Sie Gold nur bei renommierten Verkäufern, nachdem Sie sich über die aktuellen Preise informiert haben. Gold muss LBMA – London Bullion Market Advisory – zertifiziert sein. Nur so wissen Sie, dass Sie echtes Gold kaufen.

Wer ist ein renommierter sicherer Verkäufer?

– Jede in Deutschland von der BAFIN regulierte Bank

– Echte Scheideanstalten wie Degussa etc.

– Renommierte Goldminen wie Perthmint in Australien etc.

Vorsicht ist bei allen Vertriebs-Gesellschaften geboten!

Besonders aufpassen müssen Sie dann, wenn sie „Renditen“ anbieten. Als klassisches GmbH-Modell brauchen sie nur 25000,- € Kapital, eine Webseite, eine Büroadresse und einen Telefonanschluss. Eine solche GmbH kann jederzeit ohne viel Aufwand geschlossen/ abgemeldet werden. Die Verantwortlichen setzen sich, wenn genug verdient ist, ins Ausland ab und Sie bekommen im Normalfall NICHTS mehr wieder.

Garantien – egal welcher Art – sind verboten! Nur Versicherungen etc. dürfen Garantien geben und in strengem Rahmen bewerben.

Das unlösbare Problem ist, dass die Margen im Goldhandel so gering sind, dass daraus keine umfangreichen Vertriebsstrukturen bezahlt werden können. 

Nach diversen Skandalen, wo teilweise Tonnen von Gold fehlten, zeigte sich, dass auch „Auszeichnungen“ nichts wert waren.

DIE TRICKS/ Werbeaussagen:

 – Sie ähneln sich immer öfter

– Wir bieten Gold zum Großhandelspreis… Es gibt keinen Goldgroßhandel… Wenn Sie größere Barren kaufen, wird der Kilopreis etwas günstiger, weil Arbeitskosten gespart werden. Daraus können die Firmen aber keinen Strukturvertrieb bezahlen…

– Wir bieten Renditen, wenn Sie das Gold bei uns einlagern… wir haben einen Goldhandel/Trading…

– Unser Altgoldankauf bietet so hohe Margen, dass wir daraus Gewinne an Sie weitergeben können (und den Vertrieb lukrativ belohnen können).

– Irgendwelche Versprechen/ Besitzpapiere, die nicht durch reales Gold gedeckt sind …Der Name und die Texte variieren dazu…

Das eingezahlte Geld ist weg – im Vertrieb und das Gold, was Ihnen gezeigt wird, ist nicht im Besitz der Firma oder enthält z.B. billiges Wolfram als Kern.

Gold hat den Vorteil des LBMA – Fixings und dadurch den Nachteil der minimalen Margen.

Gold können Sie in unterschiedlichsten Formen erwerben. Einzig sicher im Sinne des „Mobilen Investors“ ist nur der direkte persönliche Besitz. Bei Lagerung im Ausland (Zollfreilager) ist es sehr entscheidend, ob und wie Sie an das Gold wieder rankommen. Da es keinen Steuervorteil im Gegensatz zu Silber und Diamanten hat, ist eine solche Lösung für Kleininvestoren eher nicht sinnvoll.

Ein Banktresor etc. ist nicht krisensicher – siehe Cypern. Durch das sog. „Bail-In“- Verfahren können Sie kurzfristig im „Notfall“ zu Mitschuldnern der Bank werden. Klage oder Widerspruch ist nicht möglich. Sie erfahren auch erst NACHDEM es beschlossen ist, davon und stehen dann vor verschlossenen Türen.

Eine Einlagerung von Barrengold in einem deutschen Hochsicherheitslager ist eine akzeptable Alternative, so lange sie direkt Besitzer sind.

Degussa bietet z.B. eigene Schließfach-Anlagen für ihre Kunden.

Lagern Sie zu Hause ein paar Unzen als Sicherheitsreserve, um Flugtickets etc. bezahlen zu können.

Da Gold in Deutschland bisher steuerfrei verkauft wird und nach einem Jahr Haltedauer der Kursgewinn steuerfrei ist, haben Sie damit weitere Vorteile.

Bevor Sie in ein Land Ihrer Wahl ausreisen, prüfen Sie bitte genau, wie dort die Freigrenzen geregelt sind, damit keine unnötigen Probleme entstehen.    

Was sollten Sie kaufen?

Klassische Krügerrand sind das Investment der Wahl. Barren von 1 Unze bis 100g (Gewicht einer Schokoladentafel) lassen sich am einfachsten transportieren und tauschen. Diese eignen sich am besten als „Sicherheitsreserve zu Hause“.

Lassen Sie die Finger von Goldfonds, Zertifikaten etc. nach EU-Zulassung. Diese sind NICHT mit physischem Gold hinterlegt, weil das nicht zulässig ist.

Damit investieren Sie hochspekulativ in Goldminenaktien und Verarbeiter etc. Da diese in einem Bankdepot liegen, kommen Sie im Ernstfall nicht dran.

Der Papiergoldpreis hängt von sehr vielen Spekulanten und Annahmen ab. Deshalb schwankt er kurzfristig z.T. massiv.

Vergessen Sie die Promotion – Prognosen, wo der Goldpreis in Zukunft stehen wird. Bisher sind diese alle nicht eingetroffen.

Schlafen Sie lieber ruhig und genießen Ihr Leben!

Zum Abschluss noch ein Hinweis für den vermögenden Investor: Suchen Sie sich ein Zielland Ihrer Wahl, wo Sie alternativ gerne leben möchten und bauen dort ein „Zweitdepot“ mit Gold etc. auf. 

Exklusive Anbieter für Goldinvestments

https://www.goldmoney.com/  Canada – Channel Islands

https://www.perthmint.com/ eine der größten und seriösesten Gold-Raffinerien weltweit. Beachte die staatlichen Garantien!

https://www.perthmint.com/storage/certificate-program.html

Das Zertifikats-Programm ist ein Geheimtipp. Bewahre Dein Gold/ Edelmetall in deren Tresoren auf – Mit staatlicher Garantie! Die ausgehändigten Zertifikate sind wie reales Gold zu kaufen und verkaufen. Das Gold/ Edelmetall wird nicht “angefasst”.  Es wechselt nur das Zertifikat den Besitzer. Prüfe auf der Webseite Bedingungen und mögliche Käufer/ Verkäufer. 

https://www.goldcore.com/ie/   Gold in Irland

https://www.bfi-consulting.com/

Vermögensverwaltung in der Schweiz – Perthmint – Partner

https://www.orsuisse.ch/de/  Die sichere Schweizer Version mit Lagerscheinen.

https://assetstrategies.com/  Perthmint – Partner

https://www.degussa-goldhandel.de/ Deutsche Scheideanstalt mit bundesweiten Filialen und eigenen Schließfächern.

2. Silber – Investments

a) Silber als zweite Währung

Schon seit ca. 3500 v.Chr. wurde Silber als Schmuckmetall etc. von den Ägyptern genutzt.

Bereits im 8. Jahrhundert v.Chr. hatten die meisten Länder Gold- bzw. Silber- und Kupfermünzen im Umlauf. Bis ca. zum 19. Jhd. n. Chr. war das Wertverhältnis von Silber zu Gold ca. 15:1. Silber und Kupfer hatten den Vorteil des geringeren Wertes. Mit diesen Münzen konnte man einfach auch Dinge des täglichen Bedarfs kaufen/ tauschen.

Gold, Silber, Platin und Palladium sind die überall anerkannten Edelmetalle.

Alle anderen Metalle sind mit Vorsicht zu genießen. Die einfachen Fragen dazu heißen:

  • Gibt es einen echten Börsenkurs wie bei Gold/ Silber etc.?
  • Wer ist der Anbieter und wer der Käufer?
  • Ist es nur eine kurze Modeerscheinung oder schon langfristig im Handel?
  • Usw.

Silber ist kein reines Anlagemetall, sondern wird schwerpunktmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie gebraucht. Sein chemisches Symbol ist Ag – Argentum. Es ist ein scheinendes Metall, dass eine sehr hohe elektrische und Wärme – Leitfähigkeit besitzt. Deshalb wird es in allen Bereichen gebraucht, die mit Kondensatoren und Schaltungen etc. zu tun haben. Die Schmuckindustrie ist ebenfalls ein sehr großer Abnehmer.

b) Silber im täglichen Gebrauch

Früher war es existentiell in der klassischen Filmindustrie. Jeder Film enthielt Silber als „Lichtumwandler“. Mit der digitalen Fotografie ist der klassische Film weitestgehend ausgestorben.

Besonders das Sterlingsilber mit der Legierung 925/1000 und das Schmucksilber in der Legierung 800/1000 sind heute weit verbreitet.

In der Medizin wird es inzwischen auch viel eingesetzt. Der Gebrauch für Münzen des täglichen Gebrauchs ist massiv zurückgegangen.

Eine massive Silbermünze würde mehr kosten als der geprägte Wert darstellt. Die meisten Silbermünzen sind entweder Sammlermünzen oder Anlagemünzen.

Silber und Gold waren über die letzten Jahrhunderte immer wieder „Opfer“ unterschiedlicher „populistischer“ Gesetzgebungen, was das Wertverhältnis immer wieder veränderte.  Mit dem „Quasigoldstandard“ war Silber aus der Währungsdiskussion raus. Seit ca. 1970 gibt es fast keine Währungen mehr mit Silbermünzen.

c) Der Silberpreis – Das Investment

Der Silberpreis hängt an den vier folgenden Basisfaktoren: Neue Förderung inkl. Recycling, Industriebedarf, Investmentbedarf und Schmuckbedarf. Der Preis ist in der letzten Zeit durch große Spekulanten sehr volatil. Die generelle Richtung ist aufwärts, weil der Nachschub längerfristig nicht mehr den Bedarf decken kann.

Der Investor hat sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten. Das Problem stellt sich in der „Mobilität“. Im Gegensatz zu Gold und Platin etc. hat Silber einen weit geringeren Wert und ist in Deutschland steuerpflichtig. So hat der Investor bei großen Investments die Frage zu klären, wo kaufen und wie lagern. Eine Unze Gold ist einfach als Münze im Geldbeutel zu transportieren… Bei Silber wird das schwierig. Silber ist in Deutschland voll mehrwert-steuerpflichtig. Deshalb bietet sich die Lösung der Lagerung über ein Zollfreilager an oder Kauf im Ausland und Lagerung dort.

Silber „rostet“ im Gegensatz zu Gold/ Platin. Die Silberbestecke „laufen an“.

3.Platin                  

a) Platin

Platin kennen die meisten als Schuck – und Industriemetall. Für Währungsmünzen und als Investments wird es erst seit kurzem genutzt.

Platin ist ein silbriges Metall – Pt für Platinum – mit sehr hohem Schmelzpunkt und Rostbeständigkeit.

In der letzten Zeit ist es zu Ruhm in den Auto- und anderen Katalysatoren gekommen. In der Vergangenheit wurde es oft als „Falsches Silber“ bezeichnet und für alle möglichen Betrügereien und in Auseinandersetzungen zwischen den Staaten benutzt. Es war schwer mit den damaligen Mitteln zu unterscheiden, da es auch kaum reines Platin gab.

b) Platin heute

Heute ist der Bedarf nach Platin besonders in der Industrie sehr hoch. Seit den 1920ern wird es als Nebenprodukt der Nickelproduktion etc. gewonnen.

Heute ist es DER KATALYSATOR überhaupt. Für alle katalytischen Prozesse der Industrie wird es dringend gebraucht.

Die Medizin nutzt es für die „Hightech-Medizin“ wegen der anti-allergischen Eigenschaften und seiner sehr hohen Beständigkeit. Produkte sind zum Beispiel Herzschrittmacher, Kathoden, Katheter etc.

In der Zukunft wird es noch viel wichtiger werden. In den „Brennstoffzellen“ und weiteren Umwelttechnologien geht nichts ohne Platin.

Die Schmuckindustrie verbraucht heute ca. 40% des verfügbaren Metalls. Das meiste geht immer noch nach Japan.

Im Unterschied zu den anderen Edelmetallen wird Platin in fast reiner Form verwendet. Die Legierung ist meist 995/1000.

c) Das Investment 

Für den Profi-Investor lohnt sich das „Geteilte Investment“. Als Basis ist immer Gold zu sehen. Für größere Investments kommt dann die Aufsplittung in Gold, Silber und Platin in Frage. Silber und Platin sind klassische Industriemetalle und haben deshalb andere Abhängigkeiten als Gold. Sie unterliegen der Mehrwertsteuer, weshalb sich die Frage der Lagerung stellt – Zollfreilager!

Bei Platin lohnt sich das Investment in kleine Barren / Anlagemünzen von z.B.1 Unze.

Im Vergleich zu Gold/ Silber ist der Preis von Platin viel stärker schwankend.

Die Abstürze waren meist stärker als bei Gold/ Silber. Die geringe Verfügbarkeit und die Abhängigkeit von der Industrie machen es eher zu einem Spekulationsobjekt als zu einem „Absicherungsinstrument“.

Genauso wie Gold gibt es auch hier Fixpreise der LBMA. So ist der Preis immer international verfügbar.

Da die Verfügbarkeit nicht kurzfristig erhöht werden kann und Ersatzmetalle bisher kaum zur Verfügung stehen, ist der Preis mittelfristig auf Steigerung programmiert.

Im Gegensatz zu Gold gibt es kaum „Altplatin-Märkte“. Da es oft nur in z.T. sehr kleinen Mengen pro Stück gebraucht wird, ist das Recycling sehr kostspielig und oft nicht wirtschaftlich.

Ein wichtiger Faktor spielt besonders beim Platin eine Rolle: Die politische Stabilität der Produktionsländer und die jeweilige Geldpolitik/ Steuern.

Die Republik Südafrika und Russland als Hauptlieferanten haben massive politische Probleme. Dieses kann kurzfristig zu Preisexplosionen oder Abstürzen führen.

4. Palladium

Palladium hat sich als ehemaliger kleiner billiger Bruder des Platins zu dem derzeit teuersten der vier Edelmetalle entwickelt. Es kostet weit mehr als Gold. Seit 2010 hat sich der Preis versiebenfacht. Es hat ebenfalls ein LBMA – Fixing.

5. Strategische Metalle, Edelmetalle und Seltene Erden

Diese Metalle und deren Oxide sind zeitweilig als die beste Investmentlösung überhaupt den Normalinvestoren angedreht worden. Viele Anleger haben dabei massiv Geld an Betrüger verloren.

Das Hauptproblem, was Sie auch bei genauem Studium der Unterlagen finden, ist das Fehlen eines LBMA oder vergleichbaren Preisfixings. Alle derartigen Produkte sind Industriemetalle, die entsprechenden Gesetzen unterliegen. Manches davon dürfen Sie wegen der Giftigkeit etc. nicht zu Hause lagern.

Mit einem Krügerrand können Sie überall hingehen und ihn wieder in lokale Währung umtauschen.

Für einen Kilogrammbarren Indium z.B. werden sie kaum einen Abnehmer finden. Sie sind vom Verkäufer und seinen Preisen völlig abhängig.

Es ist auch zwischen „Seltenen Erden“ und „Strategischen Metallen“ genau zu unterscheiden. Seltene Erden kommen schwerpunktmäßig aus China etc.

Diese sind keine „Metalle“ wie Gold, sondernd „Oxide“ mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Der Laie hat keine Chance, zu erkennen, um was es sich wirklich handelt. Er wird „Anteilseigner“ einer größeren Charge…

Für die strategischen Metalle werden z.T. höhere Preise als für Gold gezahlt. Doch gibt es dafür keine regulierten Märkte.

Solche Investments eignen sich nur für echte Profis und Großinvestoren. Der „Normalinvestor“ sollte auf die Standard-Edelmetalle ausweichen.

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6. Diamanten

Diamanten sind das „Ultramobile Vermögen“ überhaupt. Sie gelten als „ultramobiles Vermögen“, weil sie auf Grund der Größe und Preis sehr einfach viel Wert bewegen können.

Diamanten werden nach den „4C“ klassifiziert.

Dieses sind:

Cut (Schliff).

Color (Farbe).

Clarity (Reinheit).

Carat (Karat).

Dieses wird von den sogenannten international anerkannten gemmologischen Instituten bewertet. Diese stellen ein Zertifikat aus. Hochwertige Diamanten erhalten eine nur mit dem Mikroskop sichtbare eindeutige Kennung. So kann der Fachmann überprüfen, ob das Zertifikat zu dem vorgelegten Diamanten gehört.

Die drei wichtigsten Institute sind:

– GIA – Gemmological Institute of America: https://www.gia.edu/

– HRD – Hooge Raad voor Diamant – Antwerpen: https://hrdantwerp.com/en

– AGS – American Gem Society Laboratories:

https://www.americangemsociety.org/page/agslaboratories

GIA hat immer noch den besten Ruf in der Diamantindustrie. Deshalb machst Du mit einem solchen zertifizierten Diamanten nichts falsch.

Betrüger erkennen

 – simple Logik nutzen…

– ein Preis, der weit unter dem Marktpreis liegt, ist IMMER mit Vorsicht zu genießen

– Diamanten werden im Normalfall LOSE verkauft und haben ein GIA-Zertifikat etc.

– Eingeschweißte Diamanten wurden früher sehr oft von Betrügern benutzt

– kein seriöser Verkäufer benutzt Callcenter etc.

– Immer prüfen, wer der Verkäufer ist

– Es besteht NIE Zeitdruck!

– Kontrollieren ob die Kennung des Diamanten mit dem Zertifikat übereinstimmt – Zertifikate lassen sich Online prüfen

– Immer von bekannten seriösen Quellen kaufen

– Eine Webseite etc. lässt sich schnell aufsetzen und auch wieder vom Netz nehmen

Ein kleines Geheimnis nebenbei: Sie sind auf Röntgengeräten nicht zu erkennen… Vergessen Sie trotzdem die Geldwäschegesetze etc. nicht.

Diamanten sind aufgrund der deutschen Mehrwertsteuer ein langfristiges Investment.

Einkaufsquellen

Die renommierteste Adresse für den Diamantkauf ist hier:

https://www.diamondas.com/

Hier bekommen Sie auch eine Möglichkeit, die Diamanten in Antwerpen zollfrei einzulagern.

Weitere seriöse Quellen sind:

– Juweliere wie Wempe, Christ etc.

– Spezialisierte Händler mit Historie UND deutscher Niederlassung

Nur die Diamanten, die Du selbst in der Hand hast oder im Tresor gelagert hast, sind mobile Investments.

6. Edelsteine

mobile-investor
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Zu den farbigen Edelsteinen gehören die bekannten vier DIVEN.

Es ist der Diamant in Weiß, der Rubin in Rot, der Smaragd in Grün und der Saphir in Blau.

Außer für Diamanten gibt es bisher keine mir bekannten seriösen Investitionsmöglichkeiten. Dieses liegt an den diskreten Einkaufsquellen und z.T. bedenklichen Abbaustrukturen in den Abbaubauländern.

Wenn man bei Ebay mal nach den Preisen für die Edelsteine sucht, stellt man verwundert fest, dass diese Edelsteine z.T. fast nichts kosten. Speziell geschliffene Schmuckstücke mit Edelmetallbasis und oder zusätzlichen Diamanten führen zu Höchstpreisen.

Diese sind sehr stark schwankend – siehe Auktionsergebnisse.

Neben den bekannten vier gibt es noch eine riesige Anzahl von Edel- und Halbedelsteinen. Dieses sind alles Schmucksteine und weniger für den Investor geeignet. Diese sehen schön aus und werden gerne im Bereich Esoterik benutzt. Es ist nicht sicher, ob und zu welchen Preisen solche Steine später verkauft werden können.

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7. Bitcoins – Kryptowährungen

Diese „Hypeanlagen“ sind per se für „Mobile Investoren“ geeignet. Sie sind virtuelle prinzipiell überall eintauschbare „Währungen“. Das Problem liegt in ihrer Virtualität ohne real nachvollziehbare Kurse. Der Bitcoin schwankte innerhalb kurzer Zeit zwischen 4000,- USD und 20000,- USD. Es ist also sehr zu überlegen, ob es als Sicherung für das Vermögen geeignet ist.

Nur die drei großen Währungen – Bitcoin, Ripple und Etherum – sind eine Überlegung wert.

Das größte Problem ist, dass die erwarteten Akzeptanzstellen in der realen Wirtschaft immer weniger werden.

Ein weiteres Grundproblem ist, dass die meisten Coins nicht an den Standardbörsen direkt gehandelt werden können.

Hier findest Du gute Infos.

https://www.finanzen.net/ratgeber/kryptowaehrung/bitcoin-kaufen

Für den Transport ist z.B. Ledger eine gute Wahl. https://www.ledger.com/

8. ICO – Token

ICO sind „Initial Coin Offerings” – Versprechen auf eine neue „Coin“ – Auflage. Token sind die „Vorcoins“ oder anders ausgedrückt: Virtuelle Versprechen auf ein virtuelles NICHTS.

Token sind in den letzten Jahren für eine Unzahl von Betrügereien verwendet worden.

Im Gegensatz zu einem IPO – Vorkaufsangebot für den folgenden Aktiengang – ist hier nur ein Versprechen auf Papier oder nur virtuell vorhanden.

Beim IPO gibt es eine reale Firma, die schon Ergebnisse erwirtschaftet hat usw. Ein Börsengang wird durch die Börsenaufsicht bzw. die US-SEC überwacht… für Token gibt es das nicht.

Wenn man sich nüchtern die „Vertriebssysteme“ für die meisten Token usw. ansieht, muss man sich wundern, dass dort noch jemand investiert.

Also sehr genau prüfen, wer was dort anbietet.

CFD – Trading – Betrügers aktuell liebstes Kind

CFD sind „Kontrakte auf Kursdifferenzen“. Diese lassen sich auf fast alles handeln – auch auf Kryptos.

CFDs gehören zu den Höchstrisikoprodukten. Diese sind legale Produkte.

Aktuell werden sie allerdings von Ponzis, MLM und anderen unseriösen Anbietern massivst in den Markt gepresst.

Wie funktioniert ein solches System?

– Suche eine Partnerschaft mit einem Broker/ Trader

– Suche irgendeinen CFD etc./ Strategie dieses Traders/ Brokers heraus, der sich gut vermarkten lässt

– Erfinde eine Geschichte zum schnellen Geldverdienen

– Suche erfahrene „Vertriebsleute“ aus dem Markt.

– Produziere durchschlagende Vertriebsmaterialien

– Bau den „Trader“ als „Guru“ auf…nur durch Dich zu erreichen…

– Nimm selbst KEIN Geld an! Empfehle nur die Einzahlung auf das Traderkonto…

– Schule Top-Vertriebler, die die Arbeit dann machen

– Mache „Calls“ oder Veranstaltungen zum Einheizen

– Vergiss Deine „Exitstrategie“ nicht, wenn das System zusammenkracht. Krokodilstränen und Versprechen, die Dinge zu lösen machen sich gut.

– Fange nach kurzer Zeit mit neuem Namen an!

– Wir haben jetzt die sichere Lösung, um vorherige Verluste schnell wieder auszugleichen😊

Das läßt sich viele Zyklen durchziehen. Empfehle dich dann ins angenehme Ausland (Ausserhalb EU). Mit dem Hintergrund von Dubai oder Karibik gibt es dann noch mehr Kunden/ Geld… Zeigt ja Deinen finanziellen Erfolg…

9. Aktien

Aktien sind handelbare Firmenanteile. Sie reflektieren NICHT den „Bilanzwert“. Sie reflektieren eher einen „gefühlten Wert“. Wenn eine Firma positive Meldungen verbreitet, fließen diese in die Aktienkurse ein. Ein neues Patent oder Produkt kann den Kurs explodieren lassen oder auch nicht, wenn die Allgemeinheit und/oder Analysten nicht von einem zukünftigen Erfolg überzeugt sind.

Für die Bewertung von Aktienkursen gibt es eine sehr umfangreiche Sammlung von Kennzahlen. Diese Kennzahlen setzen verschiedenste Unternehmenszahlen in Relation – z.B. Schuldenstand zu Gewinn oder Vergleiche zu anderen Märkten/ Gruppen.

Die für mich interessanteste Information ist der Rückblick auf die Kursentwicklung. Das sind die Fakten. Wenn Du dazu die Krisen und Katastrophen etc. packst, siehst Du z.B. wie krisenresistent die Aktie ist. Auf die einzelnen Kennzahlen gehe ich hier nicht ein. Da gibt es bereits genug Bücher und Onlineinformationen.

Eine erprobte Strategie ist: 30% Immobilien, 30% Aktien, 20% Gold/ Edelmetalle, 10% Hochspekulative Anlagen und 10 % Cash.

Wie investiert der „Mobile Investor“ in den Aktienmarkt?

Der „Mobile Investor“ ist kein Zocker. Also verzichtet er auf „Roulette-Anlagen“. Er nutzt Hebelprodukte nur als kleine Beimischung.

Da es inzwischen keine „Anonymen Bearershares“ – Anonyme Besitzpapiere – mehr legal gibt, muss er den klassischen Weg gehen. Früher konntest Du Aktien als „physische Papiere“ oder Deine eigene Firma mitnehmen. Heute geht das nach 9/11 weltweit nicht mehr. Also brauchst Du bei einer Bank/ lizensiertem Vermögensverwalter ein Depot-Konto für Wertpapiere. Nur mit einem solchen Konto kannst Du handeln – Kaufen und Verkaufen(lassen).

Der normale Investor geht zu seiner Hausbank oder einer anderen Bank und richtet so ein Konto ein. Über Onlinevergleichsseiten findest Du die besten Konditionen, die zu Dir passen.

Der mobile Investor geht einen Schritt weiter. Gemäß seiner „Flaggenstrategie“ überlegt er, wo er welche Konten zukünftig braucht. Auch wenn relativ teuer, lohnt auch hier der Hinweis auf Schweiz-Liechtenstein. Je nachdem, wo Du Deinen Aufenthaltsort zukünftig wählst – Permanent Residency – solltest Du dort auch ein Konto haben.

So kannst Du z.B. einfach von der Schweiz Geld dorthin transferieren. Beachte die jeweils vor Ort gültigen Beschränkungen für Ausländer.

Ich darf Dir keine detaillierten Kaufempfeh-lungen geben. Dieses dürfen nur lizensierte Berater.

Es ist auch zu überlegen, ob Du Dein Vermögen selbst persönlich hältst oder durch eine Vermögensverwaltungsgesellschaft/ Stiftung.

Vorsicht Betrüger/ Abzocke

Hier muss nochmals die Warnung aus dem Bereich Krypto wiederholt werden. Neben dem Krypto-CFD-Trading wird auch gerne das „Copytrading“ mit Aktien empfohlen. Es wird hier dasselbe System verwendet. Der Empfehler empfiehlt nur die Anmeldung bei einer Tradingplattform, die dafür Provisionen ausschüttet. Dort sollst Du dann für eine monatliche Servicegebühr eine spezielle Software nutzen oder durch „Copytrading“ Dich an „erfolgreiche“ Trader andocken. So wird dann Dein Geld wie beim Trader 1:1 investiert. Dieses ist als Prinzip nicht kriminell. Doch wenn Du auch neue Mitglieder werben sollst, wird es bedenklich.

Bevor Du investiert, solltest Du prüfen, ob der Broker – die Plattform – in Deutschland/ EU zugelassen ist. Prüfe über Google, was dort berichtet wird. Prüfe als nächstes genau die Geschäftsbedingungen UND Kosten.

Als drittes prüfe, was über den Trader zu sagen gibt. Bei deutschen Plattformen gibt es zu jedem Trader die Informationen. Bei ausländischen ist das sehr unterschiedlich.

Wenn Du Zweifel hast, z.B. weil das Impressum fehlerhaft oder gar keine klaren Aussagen enthält, besser NICHT investieren.

Bei seriösen Anbietern wie z.B. Wikifolio.com kannst Du Demokonten einrichten und erstmal üben.

Lass dich nie hetzen. Du verpasst NICHTS!

10. Klassische Fonds

Diese Fonds sind im Prinzip standardisierte Vermögensverwaltungen mit unterschiedlichen Wertpapieren.

Sie werden wie Aktien in einem Wertpapier-Depot „gelagert“ und gehandelt. Sie sind die Wahl für kleinere Vermögen, weil Du so Dein Geld über verschiedene Aktien etc. streuen kannst.

Zu den verschiedenen Formen werde ich hier im Detail nicht eingehen. Auch dazu gibt es ausreichend Bücher.

Hier nur ein paar Tipps für den professionellen Mobilen Investor.

– Genauso wie Aktien kannst Du diese Fonds weltweit bei jeder Bank, wo Du ein Depot hast, lagern.

– Der „faule“ Investor investiert in sogenannte ETF-Fonds. Diese „Exchange-Traded Fonds“ sind einerseits sehr kostengünstig und andererseits beinhalten sie einen definierten Aktienindex. Die angebotenen Fonds auf die gleichen Indices unterscheiden sich in der Gewichtung oder ob sie z.B. nur die Toppositionen des jeweiligen Indexes berücksichtigen.

Über eine geschickte Auswahl kannst Du so an allen großen Aktienbörsen investiert sein. Der mobile Investor braucht nicht viel Zeit für die Auswahl zu investieren. Je nach Gusto gewichtet er die einzelnen Bereiche.

11. AIF – Fonds und „sonstige Vermögensanlagen“

Früher hießen diese Angebote „Geschlossene Fonds“. Es gab sie in den unterschiedlichsten Konstruktionen und Investmentgütern.

Es gab Schiffe, Flugzeuge und Gewerbe-Immobilien etc. Da der Markt unreguliert war und viele Anleger viel Geld verloren haben, sind die regulierten sog. AIF – Anlagen entwickelt worden. Auf die sehr komplexen Details gehe ich hier nicht ein.

Wie funktionieren diese Produkte?

Grundsätzlich investieren hier viele Anleger gemeinsam in Wirtschaftsgut, was sie selbst nicht machen könnten. Das größte Problem ist, dass die Investoren NICHT direkt an dem Wirtschaftsgut beteiligt sind. Sie werden z.B. Kommanditisten einer GmbH. Sie stehen aber nicht im Grundbuch oder in den Besitzpapieren. Wenn alles gut läuft, gibt es Ausschüttungen. Nur wenn nicht, gibt es nur sehr wenig oder gar nichts…Es stehen finanzierende Banken etc. in den ersten Rängen. 

Diese Anlagen sind NICHT für den Kleinanleger geeignet. Er kann die Risiken und sehr umfangreichen Beteiligungsprospekte nicht verstehen. Außerdem dürfte er kaum die speziellen Risiken des Wirtschaftsgutes verstehen. Diese komplexen Angebote haben Risiken auf den verschiedenen Ebenen – je nachdem, wie das rechtliche Konstrukt aussieht.

Sie sind für den mobilen Investor ungeeignet.

Die vielen ungeregelten „Sonstigen Vermögensanlagen“ sind mit größter Vorsicht zu behandeln. Frage den Verkäufer, ob er dafür eine Vermögensschadenhaftpflicht hat…

Diese Anlagen sind für den mobilen Investor ebenfalls ungeeignet.

12. Strukturierte Produkte

Diese Wertpapiere sind für die Kleinanleger ebenfalls ungeeignet.

Zu diesen Angeboten gehören z.B. die sogenannten Hedgefonds, Managed Accounts und die unendlich vielen Hebelprodukte.

Viele von diesen Produkten wie die Hedgefonds sind auf den Cayman – Islands etc. registriert, weil nur dort umsetzbar. Mit Mindestinvestments von mehr als 1 Million Dollar sind sie nur für wenige geeignet. Hedgefonds sollen durch die Struktur eine Mauer (to hedge) gegen Verlustrisiken aufbauen.

Managed Accounts in allen ihren Ausführungen sind Broker-Depots, wo der Investor einem Dritten (z.b. Vermögensverwalter) die Handlungsvollmacht überträgt. Er soll nun das Depot massiv vergrößern. Häufig führten solche Anlagen zu Totalverlusten.

Auf die Details der Welt der unterschiedlichsten Hebelprodukte und Optionen gehe ich hier nicht ein.

Der Mobile Investor muss je nach eigenem Kenntnisstand selbst entscheiden, ob er Hebelprodukte seinem Depot beimischen will.

13. Lebens – Versicherungen

Lebensversicherungen sind die Basis für den mobilen Investor. Allerdings rede ich von einer anderen Klasse als die Standardversiche-rungen, die die Vertreter normalerweise verkaufen.

Viele deutsche Anbieter haben zum Beispiel auch die Möglichkeit, in der Schweiz direkt einen Lebensversicherungsvertrag abzuschließen. Der mobile Investor hat so eine Versicherung, auch wenn er keinen deutschen Wohnsitz/ Konto mehr hat.

Die großen Schweizer Anbieter wie die Helvetia, Allianz und auch die Swiss Life haben sowohl deutsche wie auch Schweizer Verträge.

Die Lebensversicherung läßt sich hervorragend als ewige Vermögensverwaltung realisieren. Die fondsbasierten Lebensversicherungen kombinieren Fondsanlangen mit den vielen Vorteilen der Lebensversicherung.

Wenn Du schon ein Schweizer Bankkonto nutzt, kannst Du darüber auch die Lebensversi-cherung bezahlen. Natürlich musst Du das dem deutschen Finanzamt mitteilen, wenn Du in Deutschland gemeldet bist. Anonyme Konten und Versicherungen gibt es nicht mehr auf legalem Weg.

Diese Schweizer Lebensversicherung kann dann später als Einkommensnachweis für eine permanent Residency in manchen Ländern angegeben werden.

Beachte diesen Beitrag, bevor Du vorschnell einen Vertrag nach ausländischem Recht unterschreibst.

13. Immobilien

Immobilien gehören in jedes Anlageportfolio. Ob Du in Deutschland ein eigenes Haus oder Wohnung zum Selbernutzen oder nur eine Mietwohnung nutzt, musst Du selbst entscheiden. Du hast mit der Immobilie auch Verpflichtungen und unter Umständen auch einen „Klotz am Bein“. Natürlich kannst Du es mit einer cleveren Vermietungsstrategie zu einer Einnahmequelle machen, während Du unterwegs bist.

Die vermietete Anlage-Immobilie ist ein Weg für den Mobilen Investor, regelmäßige Einnahmen zu generieren.

Die Miete stellt nach Abzug von Kosten eine sichere „Rente“ dar.

Das Konzept dahinter ist, dass Dir der Mieter Deiner Wohnung oder Mehrfamilienhauses (zu Beginn) die Immobilie finanziert und später die Nettomieteinnahmen als „Rente“ dienen. Durch Mieterhöhungen nimmt Dein Risiko ab. Bei guter Umsetzung zahlt Dein Mieter Deine Wohnung ab, ohne dass Du einen Eigenanteil zahlen musst. Hierzu brauchst Du eine Mietverwaltung, die Dir die gesamte Verwaltung abnimmt. Nach Abzug aller Kosten überweist sie Dir den Überschuss auf Dein Konto.

Der Profi bringt die Immobilie in eine Firma ein und genießt so weitere Vorteile.

Dazu brauchst Du einen Profi, der Dich dazu gut berät. Durch die Firma kannst Du die Immobilie einfacher ohne Grundbuchänderung etc. verkaufen. Die Firma ist Besitzer im Grundbuch. Wenn Du also die Firmenanteile verkaufst geht die Immobilie mit auf den neuen Inhaber über.

Kaufe Wohnungen in sog. B-Städten, die ein normales bezahlbares Mietniveau haben. So kannst Du weitgehend sicher sein, dass Du Mieter findest und die auch die Miete langfristig bezahlen können. Lieber etwas weniger zu Beginn nehmen als was maximal möglich wäre. So ist das Risiko des Mietausfalls geringer, falls der Mieter mal arbeitslos wird.

Derjenige mit sehr hohem Steuersatz sucht eine Immobilie mit hohem Denkmalschutzanteil. So kann er seine Steuer in reales Vermögen umwandeln. Prüfe genau die Zahlen. Es sollte sich auch ohne die Steuervorteile mittelfristig rechnen. Der Steuervorteil ist dann ein angenehmer Puffer für Verzögerungen etc.