Goldaktuell
Goldaktuell – Das Edelmetallfachportal

Goldaktuell ist das Portal für professionelle Edelmetallanlagen.

1.Goldaktuell – Edelmetall-Investitionen

a) Die Macht des Goldes

Gold ist seit Beginn der Zivilisation bei den Menschen beliebt. Es ist ein Metall mit der Bezeichnung Au für Aurum und der Periodenzahl 79. Der Wert ist nicht logisch zu erklären, sondern liegt im ihm „zugeschriebenen Wert“.

Gold war schon immer das Mittel, um den Tauschhandel einfacher zu machen. In allen Kulturen war es als sehr wertvoll bekannt. Goldschmuck etc. war schon immer ein Zeichen von Macht und Erfolg.

Der Erfolg begründet sich darin, dass es bisher keine Möglichkeit gibt, dieses Metall industriell herzustellen oder durch etwas anderes zu ersetzen. Wer Gold hatte, hatte echte Werte. Er war unabhängig von offiziellen Währungen etc.

Gold ist immer noch die offizielle Basis für Staaten, um Währungen und Kredite etc. gegeneinander zu bewerten. In den letzten Jahren haben mehrere Staaten ihre Goldreserven massiv aufgestockt.

Am Gold zeigt sich auch Gier und schlechter Charakter, wie die Kriege gegen die Indianer in Südamerika etc. gezeigt haben.

Gold ist sehr begrenzt in der Verfügbarkeit. Die jährlichen Fördermengen werden immer geringer. Der Bedarf ist sowohl in der Industrie – Mikrochips etc., der Schmuckindustrie als auch im Anlagegoldbereich steigend.

b) Der Goldstandard und Schutz gegen Inflation etc.

Physisches Gold ist seit Jahrtausenden der beste Schutz gegen Inflation, in Kriegen und anderen Katastrophen. Schon im Alten Testament der Bibel lesen wir, dass man unter der Herrschaft des Königs Nebukadnezar in Babylon (um 600 v.Chr.) für eine Unze Gold ca. 350 Leib Brote kaufen konnte. Dasselbe gilt für das 16.Jhd. n.Chr. und für die heutige Zeit.

Gold ist für alle Investoren das Mittel, um Inflationsrisiken etc. abzusichern oder um auch gegen Lebensmittel getauscht zu werden.

Für ca. 30 Jahre (1944-1971) gab es in den USA einen Quasi-Goldstandard (Bretton Woods Abkommen). Bis Nixon dieses wieder aufhob, war der US-Dollar „Gold wert“.

Seit Nixon dieses 1971 aufhob, sind die Preise in den USA um mehr als das Dreifache angestiegen. Die Verschuldung ist auf ein unermessliches Niveau geklettert.

Alle Vergleiche der Vergangenheit zwischen Zeiten eines „Goldstandards“ und Zeiten des „Spaßgeldes/ Papiergeldes“ beweisen, dass es in „goldenen Zeiten“ meist kaum bis gar keine Preisanstiege gab.

In Zeiten der Papiergeldmassen gab es Raten von mehr als 6 % p.a. bis zu Hyperinflationen wie aktuell in Simbabwe, Venezuela etc. Durch die folgenden Währungsreformen werden die Vermögen der ärmeren Bevölkerungsschichten dann massiv entwertet. Wer nur Papiergeld hatte, hatte damit verloren.

Von 1933 bis 1974 war es z.B. Privatleuten in den USA verboten, Gold zu besitzen. Dieses wurde konfisziert…

Seit den 1970ern ist das weltweite Vertrauen in den US-Dollar massiv geschrumpft. Viele Staaten wie z.B. China setzen auf physisches Gold als Gegengewicht zu der Papiergeld-Dollar-Schwemme. Die USA hat sich seitdem zum größten Schuldner der Welt verwandelt.

Die Krisen wie 9/11 oder auch die Finanzkrise 2008 zeigen, wie instabil der Ballon aus Papiergeld weltweit inzwischen ist.  

Mit Nullzinspolitik und anderen Tricks versucht man die massiven Schulden auf den Steuerzahler abzuwälzen. Das Märchen von den ausgeglichenen Haushalten hält sich immer noch… Die Frage des völligen Kollapses ist nur eine Frage der Zeit, weil der Zeitpunkt der Umkehr schon lange überschritten ist. Mit dem billigen Geld werden die „Normalsparer“ immer ärmer und die Reichen immer reicher.

c) Gold als Investment

Gold wird an vielen Stellen angeboten und beworben. Jedes Angebot muss sehr genau geprüft werden. Nicht alles, wo Gold draufsteht, ist auch Gold drin. Der Skandal um die Berliner BWF-Gold-Stiftung zeigte, dass auch eine Tresorführung selbst Prüfer täuschen kann. Nur ein Teil des eingelagerten Metalls war echtes Gold. Die anderen Barren hatten Wolframkerne…aus China bzw. es wurde gar nichts gekauft. Das „Besitzpapier“ war wertlos.

Gold an sich bringt keine Rendite oder Einkommen. Gold sollte nur als „Wertspeicher“ gesehen werden. Der aktuelle Preis ist für professionelle Goldinvestoren Nebensache.

Seit 1919 gibt es das offizielle weltweit gültige Preisfixing aus London (LBMA). Diese Preise finden Sie auf allen Handelsbörsen. So ist der momentane Papierwert des Goldes für jeden nachvollziehbar. Der z.T. sehr unterschiedliche Verkaufspreis ergibt sich aus Stückelungszuschlägen und Vertriebsspesen. Diese können sehr hoch sein – vor allem je kleiner die Barren sind. Vertriebssysteme lieben Karten mit 1g / 0,5 g Minibarren, die teilweise  30 % und mehr über dem Marktpreis kosten. Lassen Sie sich nichts einreden. Rechnen Sie immer nach. Es gibt keine Rendite / Zinsen bei Gold!

Gold können Sie auch noch OTC (Over The Counter) bis zu einer festgelegten Höchstgrenze (vorher erkundigen!) direkt anonym physisch kaufen. Beachten Sie das Geldwäschegesetz.   

Kaufen Sie Gold nur bei renommierten Verkäufern, nachdem Sie sich über die aktuellen Preise informiert haben. Gold muss LBMA – London Bullion Market Advisory – zertifiziert sein. Nur so wissen Sie, dass Sie echtes Gold kaufen.

Wer ist ein renommierter sicherer Verkäufer?

– Jede in Deutschland von der BAFIN regulierte Bank

– Echte Scheideanstalten wie Degussa etc.

– Renommierte Goldminen wie Perthmint in Australien etc.

Vorsicht ist bei allen Vertriebs-Gesellschaften geboten!

Besonders aufpassen müssen Sie dann, wenn sie „Renditen“ anbieten. Als klassisches GmbH-Modell brauchen sie nur 25000,- € Kapital, eine Webseite, eine Büroadresse und einen Telefonanschluss. Eine solche GmbH kann jederzeit ohne viel Aufwand geschlossen/ abgemeldet werden. Die Verantwortlichen setzen sich, wenn genug verdient ist, ins Ausland ab und Sie bekommen im Normalfall NICHTS mehr wieder.

Garantien – egal welcher Art – sind verboten! Nur Versicherungen etc. dürfen Garantien geben und in strengem Rahmen bewerben.

Das vorhandene Problem ist, dass die Margen im Goldhandel so gering sind, dass daraus keine umfangreichen Vertriebsstrukturen bezahlt werden können. 

Nach diversen Skandalen, wo teilweise Tonnen von Gold fehlten, zeigte sich, dass auch „Auszeichnungen“ nichts wert waren.

DIE TRICKS/ Werbeaussagen:

 – Sie ähneln sich immer öfter

– Wir bieten Gold zum Großhandelspreis… Es gibt keinen Goldgroßhandel… Wenn Sie größere Barren kaufen, wird der Kilopreis etwas günstiger, weil Arbeitskosten gespart werden. Daraus können die Firmen aber keinen Strukturvertrieb bezahlen…

– Wir bieten Renditen, wenn Sie das Gold bei uns einlagern… wir haben einen Goldhandel/Trading…

– Unser Altgoldankauf bietet so hohe Margen, dass wir daraus Gewinne an Sie weitergeben können (und den Vertrieb lukrativ belohnen können); Dank Internet sind die Margen inzwischen für viele Händler nicht mehr profitabel.

– Irgendwelche Versprechen/ Besitzpapiere, die nicht durch reales Gold gedeckt sind …Der Name und die Texte variieren dazu… Das eingezahlte Geld ist weg – im Vertrieb und das Gold, was Ihnen gezeigt wird, ist nicht im Besitz der Firma oder enthält z.B. billiges Wolfram als Kern.

Gold hat den Vorteil des LBMA – Fixings und dadurch den Nachteil der minimalen Margen.

Gold können Sie in unterschiedlichsten Formen erwerben. Einzig sicher im Sinne des „Mobilen Investors“ ist nur der direkte persönliche Besitz. Bei Lagerung im Ausland (Zollfreilager) ist es sehr entscheidend, ob und wie Sie an das Gold wieder rankommen. Da es keinen Steuervorteil im Gegensatz zu Silber und Diamanten hat, ist eine solche Lösung für Kleininvestoren eher nicht sinnvoll.

Ein Banktresor etc. ist nicht krisensicher – siehe Cypern. Durch das sog. „Bail-In“- Verfahren können Sie kurzfristig im „Notfall“ zu Mitschuldnern der Bank werden. Klage oder Widerspruch ist nicht möglich. Sie erfahren auch erst NACHDEM es beschlossen ist, davon und stehen dann vor verschlossenen Türen.

Eine Einlagerung von Barrengold in einem deutschen Hochsicherheitslager ist eine akzeptable Alternative, so lange sie direkt Besitzer sind. Lagern Sie zu Hause ein paar Unzen als Sicherheitsreserve, um Flugtickets etc. bezahlen zu können. Weiteres Gold können Sie in einem „Nichtbank-Tresor“ sicher verwahren.

Da Gold in Deutschland bisher steuerfrei verkauft wird und nach einem Jahr Haltedauer der Kursgewinn steuerfrei ist, haben Sie damit weitere Vorteile.

Bevor Sie in ein Land Ihrer Wahl ausreisen, prüfen Sie bitte genau, wie dort die Freigrenzen geregelt sind, damit keine unnötigen Probleme entstehen.    

Was sollten Sie kaufen?

Klassische Krügerrand sind das Investment der Wahl. Barren von 1 Unze bis 100g (Gewicht einer Schokoladentafel) lassen sich am einfachsten transportieren und auch tauschen. Diese eignen sich am besten als „Sicherheitsreserve zu Hause“.

Lassen Sie die Finger von Goldfonds, Zertifikaten etc. nach EU-Zulassung. Diese sind NICHT mit physischem Gold hinterlegt, weil das nicht zulässig ist. Damit investieren Sie hochspekulativ in Goldminenaktien und Verarbeiter etc. Da diese in einem Bankdepot liegen, kommen Sie im Ernstfall nicht dran.

Der Papiergeldpreis hängt von sehr vielen Spekulanten und Annahmen ab. Deshalb schwankt er kurzfristig z.T. massiv.

Vergessen Sie die Promotion -Prognosen, wo der Goldpreis in Zukunft stehen wird. Bisher sind diese alle nicht eingetroffen.

Schlafen Sie lieber ruhig und genießen Ihr Leben!

Zum Abschluss noch ein Hinweis für den sehr reichen Investor: Suchen Sie sich ein Zielland Ihrer Wahl, wo Sie alternativ gerne leben möchten und bauen dort ein „Zweitdepot“ mit Gold etc. auf. 

Exklusive Anbieter für Goldinvestments

https://www.goldmoney.com/  Canada – Channel Islands

https://www.perthmint.com/ eine der größten und seriösesten Gold-Raffinerien weltweit. Beachte die staatlichen Garantien!

https://www.perthmint.com/storage/certificate-program.html

Das Zertifikats-Programm ist ein Geheimtipp. Bewahre Dein Gold/ Edelmetall in deren Tresoren auf – Mit staatlicher Garantie! Die ausgehändigten Zertifikate sind wie reales Gold zu kaufen und verkaufen. Das Gold/ Edelmetall wird nicht “angefasst”.  Es wechselt nur das Zertifikat den Besitzer. Prüfe auf der Webseite Bedingungen und mögliche Käufer/ Verkäufer. 

https://www.goldcore.com/ie/   Gold in Irland

https://www.bfi-consulting.com/   Vermögensverwaltung in der Schweiz – Perthmint – Partner

https://www.orsuisse.ch/de/  Die sichere Schweizer Version mit Lagerscheinen.

https://assetstrategies.com/  Perthmint – Partner

2. Silber

a) Silber als zweite Währung

Schon seit ca. 3500 v.Chr. wurde Silber als Schmuckmetall etc. von den Ägyptern genutzt.

Bereits im 8. Jahrhundert v.Chr. hatten die meisten Länder Gold bzw. Silber und Kupfermünzen im Umlauf. Bis ca. zum 19. Jhd. n. Chr. war das Wertverhältnis von Silber zu Gold ca. 15:1. Silber und Kupfer hatten den Vorteil des geringeren Wertes. Mit diesen Münzen konnte man einfach auch Dinge des täglichen Bedarfs kaufen/ tauschen.

Gold, Silber, Platin und Palladium sind die überall anerkannten Edelmetalle.

Alle anderen Metalle sind mit Vorsicht zu genießen. Die einfachen Fragen dazu heißen:

  • Gibt es einen echten Börsenkurs wie bei Gold/ Silber etc.?
  • Wer ist der Anbieter und wer der Käufer?
  • Ist es nur eine kurze Modeerscheinung oder schon langfristig im Handel?
  • Usw.

Silber ist kein reines Anlagemetall, sondern wird schwerpunktmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie gebraucht. Sein chemisches Symbol ist Ag – Argentum. Es ist ein scheinendes Metall, dass eine sehr hohe elektrische und Wärme – Leitfähigkeit besitzt. Deshalb wird es in allen Bereichen gebraucht, die mit Kondensatoren und Schaltungen etc. zu tun haben. Die Schmuckindustrie ist ebenfalls ein sehr großer Abnehmer.

b) Silber im täglichen Gebrauch

Früher war es existentiell in der klassischen Filmindustrie. Jeder Film enthielt Silber als „Lichtumwandler“. Mit der digitalen Fotografie ist der klassische Film weitestgehend ausgestorben.

Besonders das Sterlingsilber mit der Legierung 925/1000 und das Schmucksilber in der Legierung 800/1000 sind heute weit verbreitet.

In der Medizin wird inzwischen auch viel eingesetzt. Der Gebrauch für Münzen des täglichen Gebrauchs ist massiv zurückgegangen.

Eine massive Silbermünze würde mehr kosten als der geprägte Wert darstellt. Die meisten Silbermünzen sind entweder Sammlermünzen oder Anlagemünzen.

Silber und Gold waren über die letzten Jahrhunderte immer wieder „Opfer“ unterschiedlicher „populistischer“ Gesetzgebungen, was das Wertverhältnis immer wieder veränderte.  Mit dem „Quasigoldstandard“ war Silber aus der Währungsdiskussion raus. Seit ca. 1970 gibt es fast keine Währungen mehr mit Silbermünzen.

c) Der Silberpreis – Das Investment

Der Silberpreis hängt an den vier folgenden Basisfaktoren: Neue Förderung inkl. Recycling, Industriebedarf, Investmentbedarf und Schmuckbedarf. Der Preis ist in der letzten Zeit durch große Spekulanten sehr volatil. Die generelle Richtung ist aufwärts, weil der Nachschub längerfristig nicht mehr den Bedarf decken kann.

Der Investor hat sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten. Das Problem stellt sich in der „Mobilität“. Im Gegensatz zu Gold und Platin etc. hat Silber einen weit geringeren Wert und ist in Deutschland steuerpflichtig. So hat der Investor bei großen Investments die Frage zu klären, wo kaufen und wie lagern. Eine Unze Gold ist einfach als Münze im Geldbeutel zu transportieren… Bei Silber wird das schwierig. Silber ist in Deutschland voll mehrwertsteuerpflichtig. Deshalb bietet sich die Lösung der Lagerung über ein Zollfreilager an oder Kauf im Ausland und Lagerung dort.

Silber „rostet“ im Gegensatz zu Gold/ Platin. Die Silberbestecke „laufen an“.

3. Goldaktuell – Platin

a) Platin

Platin kennen die Meisten als Schuck – und Industriemetall. Für Währungsmünzen und als Investments wird es erst seit kurzem genutzt.

Platin ist ein silbriges Metall – Pt für Platinum – mit sehr hohem Schmelzpunkt und Rostbeständigkeit.

In der letzten Zeit ist es zu Ruhm in den Auto- und anderen Katalysatoren gekommen. In der Vergangenheit wurde es oft als „Falsches Silber“ bezeichnet und für alle möglichen Betrügereien und in Auseinandersetzungen zwischen den Staaten benutzt. Es war schwer mit den damaligen Mitteln zu unterscheiden, da es auch kaum reines Platin gab.

b) Platin heute

Heute ist der Bedarf nach Platin besonders in der Industrie sehr hoch. Seit den 1920ern wird es als Nebenprodukt der Nickelproduktion etc. gewonnen.

Heute ist es DER KATALYSATOR überhaupt. Für alle katalytischen Prozesse der Industrie wird es dringend gebraucht.

Die Medizin nutzt es für die „Hightech-Medizin“ wegen der anti-allergischen Eigenschaften und seiner sehr hohen Beständigkeit. Produkte sind zum Beispiel Herzschrittmacher, Kathoden, Katheter etc.

In der Zukunft wird es noch viel wichtiger werden. In den „Brennstoffzellen“ und weiteren Umwelttechnologien geht nichts ohne Platin.

Die Schmuckindustrie verbraucht heute ca. 40% des verfügbaren Metalls. Das meiste geht immer noch nach Japan.

Im Unterschied zu den anderen Edelmetallen wird Platin in fast reiner Form verwendet. Die Legierung ist meist 995/1000

c) Das Investment 

Für den Profi-Investor lohnt sich das „Geteilte Investment“. Als Basis ist immer Gold zu sehen. Für größere Investments kommt dann die Aufsplittung in Gold, Silber und Platin in Frage. Silber und Platin sind klassische Industriemetalle und haben deshalb andere Abhängigkeiten als Gold. Sie unterliegen der Mehrwertsteuer, weshalb sich die Frage der Lagerung stellt – Zollfreilager!

Bei Platin lohnt sich das Investment in kleine Barren / Anlagemünzen von z.B.1 Unze.

Im Vergleich zu Gold/ Silber ist der Preis von Platin viel stärker schwankend.

Die Abstürze waren meist stärker als bei Gold/ Silber. Die geringe Verfügbarkeit und die Abhängigkeit von der Industrie machen es eher zu einem Spekulationsobjekt als zu einem „Absicherungsinstrument“.

Genauso wie Gold gibt es auch hier Fixpreise der LBMA. So ist der Preis immer international verfügbar.

Da die Verfügbarkeit nicht kurzfristig erhöht werden kann und Ersatzmetalle bisher kaum zur Verfügung stehen, ist der Preis mittelfristig auf Steigerung programmiert.

Im Gegensatz zu Gold gibt es kaum „Altplatin-Märkte“. Da es oft nur in z.T. sehr kleinen Mengen pro Stück gebraucht wird, ist das Recycling sehr kostspielig und oft nicht wirtschaftlich.

Ein wichtiger Faktor spielt besonders beim Platin eine Rolle: Die politische Stabilität der Produktionsländer und die jeweilige Geldpolitik/ Steuern. Die Republik Südafrika und Russland als Hauptlieferanten haben massive politische Probleme. Dieses kann kurzfristig zu Preisexplosionen oder Abstürzen führen.

4. Goldaktuell – Palladium

Palladium hat sich als ehemaliger kleiner billiger Bruder des Platins zu dem derzeit teuersten der drei Edelmetalle entwickelt. Es kostet weit mehr als Gold. Seit 2010 hat sich der Preis versiebenfacht. Es hat ebenfalls ein LBMA – Fixing.